Feigenchutney
Süß trifft Schärfe. Herbst trifft Orient. Maintal statt Mittelmeer.
Mein Nachbar hat den schönsten Feigenbaum weit und breit.
Jedes Jahr im Spätsommer hängen die Äste voll – satt, süß, fast zu schön, um wahr zu sein.
Und während ich den Duft einatme, denke ich:
Man muss gar nicht in der Türkei sein, um dieses Gefühl von Spätsommer zu haben.
Ein Pflasterhof in Maintal reicht auch manchmal.
Wenn das Leben dir Feigen schenkt – mach Chutney draus. 🍂
Feigenchutney
Zutaten:
500 g reife Feigen, gewaschen und grob gewürfelt
1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 cm frischer Ingwer, gerieben
1 rote Chilischote, fein gehackt
2 EL Olivenöl
1 TL Garam Masala
1 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup (je nach Süße)
120–150 ml Apfelessig, aus der Region
Zubereitung:
Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten.
Knoblauch, Ingwer, Chili und Gewürze kurz mitrösten.
Mit Ahornsirup karamellisieren, dann mit Apfelessig ablöschen.
Feigenstücke einrühren, aufkochen und bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Masse sämig ist.
Mit Sojasauce und ggf. etwas mehr Essig oder Süße abschmecken.
Noch heiß in saubere Gläser füllen.
Genieße es mit:
Ofengemüse, gebratenem Tofu, Linsen-Dal oder einfach zu einem Stück warmem Sauerteigbrot.
Ein Glas voller Herbst, Wärme & Wohlgefühl.
✨ Manchmal liegt das Paradies nicht im Süden.
Sondern direkt über dem Pflaster – beim Nachbarn mit dem Feigenbaum.