Warmer Linsensalat mit Stangenbrokkoli und cremigem Tahinidressing

Ein guter Teller braucht nicht viel.

Ein paar frische Zutaten, die gut zusammenpassen. Etwas Säure. Etwas Cremigkeit. Und eine Kombination, die satt macht, ohne schwer im Magen zu liegen.

Genau deshalb liebe ich diesen lauwarmen Sommersalat.

Zutaten für 2 Portionen

  • 200 g gekochte grüne oder braune Linsen
  • 1 kleine Dose Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
  • 1 Bund Stangenbrokkoli
  • 1 Handvoll Cherrytomaten
  • 1 rote Paprika
  • 2–3 Handvoll Baby Leaf Mix, Babyspinat oder Kohlröschen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL helle Misopaste
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Zitronenabrieb
  • Salz nach Bedarf und frisch gemahlener Pfeffer

Für das Tahinidressing

  • 2 EL Tahini
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL helle Misopaste
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 EL Olivenöl
  • 2–4 EL Wasser
  • schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten verrühren und mit Wasser zu einem cremigen Dressing aufschlagen.

Zubereitung

Den Stangenbrokkoli zwei bis drei Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und anschließend kalt abschrecken.

In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Schalotte und Knoblauch kurz anschwitzen. Die Paprika hinzufügen und einige Minuten anbraten.

Linsen, Kichererbsen, Stangenbrokkoli und die halbierten Cherrytomaten dazugeben. Die Misopaste unterrühren und alles kurz erwärmen.

Zum Schluss den Baby Leaf Mix unterheben. Er soll nur leicht zusammenfallen und seine Frische behalten.

Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf zwei Teller verteilen und großzügig mit dem Tahinidressing beträufeln.

Warum dieser Teller so gut funktioniert

Dieser Teller zeigt sehr schön, was ich mit schoensatt meine.

Linsen und Kichererbsen liefern Protein und Ballaststoffe. Der Stangenbrokkoli, die Paprika und die Baby Leafs bringen Volumen, Farbe und viele sekundäre Pflanzenstoffe auf den Teller. Das Tahinidressing ergänzt gesunde Fette und verbindet alle Zutaten zu einem harmonischen Ganzen.

So entsteht eine Mahlzeit, die lange satt macht, den Blutzucker gleichmäßiger ansteigen lässt und dabei frisch, leicht und sommerlich schmeckt.

Denn oft sind es nicht einzelne Lebensmittel, die den Unterschied machen.
Es ist die Kombination auf dem Teller.